| 4. November 2011 |
Eine Sorge jagt die nächste, im Sommer demonstrierten viele Israelis friedlich gegen die Sozialpolitik ihrer Regierung, nun wirbt man in der Welt um Unterstützung für einen Militärschlag gegen Irans Atomanlagen. Angst als Ratgeber?

| 25. Februar 2011 |
Dr. Ulf Ekman |
Vergangenen Freitag legten die USA ein Veto gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrates ein, in der die jüdische Präsenz in den biblischen Gebieten Judäa und Samaria als illegal bezeichnet wird. Die übrigen 14 Mitglieder des Sicherheitsrates stimmten für die Resolution, in der die jüdischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland als das wichtigste Hindernis für den Frieden im Nahen Osten angesehen und gefordert wurde, dass Israel unverzüglich die Bautätigkeiten dort stoppen müsse. Trotzdem erklärte das Weiße Haus zeitnah, dass seine Stimme gegen die Resolution nicht als eine Anerkennung dessen zu verstehen sei, dass die Juden ein Recht darauf hätten, im Herzstück ihres historischen Heimatlandes zu siedeln.
In einem TV-Interview am Sonntag wiederholte die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton mehrfach, dass sich an der amerikanischen Einstellung, dass nämlich die jüdische Anwesenheit in Judäa und Samaria „rechtswidrig“ und ein Hindernis für den Frieden sei, nichts geändert habe. „Seit Jahren ist es die amerikanische Überzeugung, dass die Siedlungen rechtswidrig sind“, sagte Clinton in den ABC News. Angeblich legte die USA ihr Veto gegen die Resolution ein, weil man der Meinung sei, der Sicherheitsrat sei nicht das passende Forum, um dort diese Frage zu klären. Außerdem hätte die Formulierung der Resolution es nur noch schwerer gemacht, bilaterale Verhandlungen wiederaufzunehmen.
Sowohl Großbritannien als auch Frankreich und Deutschland unterstützen die Resolution. Gemeinsam erklärten diese Staaten: „ Es muss in Verhandlungen ein Weg zu dem Beschluss gefunden werden, dass Jerusalem die Hauptstadt beider Staaten wird.“
Kommentar:
Das Timing dieser Resolution, die beschlossen werden sollte, verdient es, dass man sich darüber ein paar Gedanken macht. Es war bekannt, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) eine solche Resolution zur Abstimmung bringen wollte. Aber auf dem Hintergrund der neuesten Entwicklungen im Nahen Osten scheint es doch völlig unangebracht, die gesamte Welt dazu zu bewegen, den Siedlungsbau zu verurteilen. Man beachte, der Siedlungsbau war nie ein Grund für die PA, nicht zu verhandeln – niemals - bis er 2009 als Entschuldigung herhalten musste, damit man nicht mit der Regierung Netanjahu verhandeln musste. Jetzt allerdings wird er plötzlich zum Kern des Problems erklärt.
Aber diese Resolution wird zu einer Zeit zur Abstimmung gebracht, in der die arabische Welt in Flammen steht, hunderte von Menschen auf den Straßen getötet oder dafür ins Gefängnis geworfen werden, dass sie ihre Meinung äußern. Trotzdem schenkt die Welt immer noch dieser wohlbekannten Taktik der arabischen Staaten Glauben, durch welche diese die Aufmerksamkeit von den eigenen Problemen abwenden, indem sie Israel verurteilen.
Die westliche Welt sollte sich schämen. Wie kann sie zulassen, dass ihr Name und ihre Ressourcen einer arabischen Anti-Israel-Agenda zur Verfügung stehen. Wo ist ihre Selbstachtung geblieben? Jede Nation mit einem Funken Gerechtigkeitssinn und einem Minimum an Selbstachtung hätte sich weigern müssen, in diesem politischen Chor mit einzustimmen, und hätte stattdessen darauf bestehen müssen, dass man sich mit den wirklich notwendigen Fragen bzgl. des Nahen Ostens beschäftigt, die zurzeit wirklich dringend Aufmerksamkeit fordern. Da man sich weigert, dieses zu tun, verkauft man sich selbst an eine falsche politische Agenda und lässt die Demonstranten, die auf den Straßen der arabischen Staaten und im Iran misshandelt werden, im Stich.
Durch ihre Zustimmung zu dieser Resolution haben diese 14 Staaten im Prinzip zu verstehen gegeben, dass keine Verhandlungen mehr nötig sind. Wenn der Inhalt der angestrebten Resolution umgesetzt würde, müsste Israel sich bis zur Grünen Linie zurückziehen. Dies würde auch die Teilung Jerusalems bedeuten. Die territorialen Ansprüche der PA würden vollständig berücksichtigt und das einzige, worüber noch verhandelt werden müsste, wären die arabischen Flüchtlinge. Aber welche Motivation sollte Israel an Verhandlungen über Flüchtlinge haben? Israel hat zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Absicht, Flüchtlingen die Einreise in das Land zu gewähren, und erst Recht nicht, wenn es ihnen nichts bringt. Es wäre lediglich die Frage, wie groß die Verluste werden. Als Verhandlungsführer sollte man nicht die eine Seite in die Position bringen, dass sie auf jeden Fall verliert, wie sie sich auch verhält. Das kann zu unerwarteten Reaktionen führen. Aber genau dies hätte der Sicherheitsrat getan, wenn nicht die USA ihr Veto eingelegt hätten.
Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass die 14 Staaten, die für die Resolution gestimmt hatten, im Widerspruch zur Logik aller relevanten UN-Resolutionen, die diesen Konflikt betreffen, gehandelt haben. Diese Resolutionen haben niemals einen Rückzug Israels bis zur Grünen Linie vorgesehen oder gar gefordert.
Manchmal ist es gut, einen Schritt zurück zu treten und die Dinge von außen aus der Distanz zu betrachten. Auf diese Weise ist es leichter erkennbar, ob die Sache, die man betrachtet, wirklich ihren Zweck erfüllt. Die Mitglieder der UN, insbesondere der Sicherheitsrat, wären überrascht, wenn sie die Aktivitäten der verschiedenen UN-Körperschaften einmal mit der UN-Charta verglichen. Die Ziele sind hochgesteckt und nobel, aber die Realität weit davon entfernt. In diesem Zusammenhang ist das Verhalten der UN Israel gegenüber eine besonders traurige Geschichte.
http://www.livetsord.se/default.aspx?idStructure=12250#1
| 15 | 06 | 2010 | YouTubes Entscheidung http://www.carolineglick.com/e/2010/06/youtube-silences-latma-removes.php
Latmas http://www.latma.co.il/ Hit „We Con the World“ zu löschen, nachdem ihn 3 Millionen gesehen haben, zeigt, dass Israels Feinde Angst vor uns haben. Da sie unsere Argumente nicht widerlegen können, versuchen sie uns zum Schweigen zu bringen. Erst warfen sie mit lächerlichen Vorwürfen gegen Latma um sich, die Parodie von „We are the World“ sei rassistisch. Als das nicht hängen blieb und mehr und mehr Menschen unser Lied ansahen, entschieden sie sich uns zum Schweigen zu bringen.
Kerstin Heimbold & Markus Vallen
Redaktionsleitung GERMAN MEDIA WATCH

| war-is-over | 23.01.2009 | zikim junction | foto : jens frank
Denn wo die Deutschen ‹Nie wieder Krieg› rufen, heisst es bei den Israelis: ‹Nie wieder schwach sein›.
Gisela Dachs
In Israel konzentriert man sich nicht mehr auf die Frage, wie Frieden zu erreichen ist, sondern darauf, wie man ohne Frieden leben kann.
Dan Schueftan
Israel vertraut nicht mehr auf Gott, sondern auf die Vereinigten Staaten. Natürlich kann man einen Bund mit der stärksten Macht eingehen, die U-Boote mit Atomwaffen und die Armee mit der modernsten Technik ausrüsten. All das gibt das Gefühl der Sicherheit und Überlegenheit gegenüber allen anderen. das Problem ist ist nur, dass Israel an diesen Gefühlen bereits seit ein paar tausend Jahren leidet, und ihre Verstärkung ihm nichts Gutes bringen wird. Vor Gott kann man sich nicht schützen.
Die Sowjetunion festigte ebenfalls seine atheistische Zuversicht mittels ungeheurer Mengen an Panzern und Kampffliegern und bereitete sich jeden Tag auf den Krieg vor. Wir wissen, wie der Krieg begann, und wir wissen auch, welche Opfer das sowjetische Volk auf dem Altar dieser Gefühle bringen musste. Wenn das Land keine feinstoffliche Energie und keine Zukunft besitzt, wird keine miliätische Ausrüstung mehr helfen.
Wir können unser Schicksal nicht lenken. Wenn wir uns aber ändern, kann unser Schicksal von oben geändert werden. Äusserlich ist die Steuerung durchaus zulässig, aber auf der tiefsten Ebene ist unser Schicksal mit dem Schicksal des Universums verflochten und wir haben kein Recht darauf, es zu beeinflussen. Wir müssen lernen, das Wichtigste von dem Nebensächlichen zu unterscheiden.
S.N. Lazarev | Der Mensch der Zukunft
Nicht wir gebrauchen das Reich Gottes, um dadurch die Menschen aus ihren Nöten herauszuführen, sondern Gott gebraucht die Nöte der Menschen, um sie dadurch in Sein Reich hineinzuführen.
Ivo Sasek
